Gipsloch & Windloch Hohe Wand 2018-11-02

Wieder eine Höhlentour bei (noch) gutem Wetter. Dieses Mal ging es wieder auf die Hohe Wand. Zunächst besuchten wir das Gipsloch. Der Weg dorthin vom Parkplatz an der ersten Gabelung oben ist nicht sehr weit. Man wandert gemütlich circa 15-20 Minuten zunächst den Rundwanderweg 1 in den Saugraben hinunter. Kurz vor dem Windloch (welches sich direkt neben dem RW 1 befindet) zweigt ein zunächst eher unscheinbarer Weg links ab. Dann, bei einem alten Hochstand, nochmals links den Pfad hinauf circa 3-5 Minuten folgen. Dann stößt man automatisch auf das Gipsloch, welches zu Kriegszeiten von Ansässigen als Unterschlupf verwendet wurde. Daran erinnert eine Gedenktafel am oberen Rand der Höhle. 

Im Anschluss ging es dann wieder hinunter zum Windloch, eine Schachthöhle mit 2 schönen Höhlenräumen direkt am Rundwanderweg 1. Da im unteren Bereich des Schachtes das Stahlseil entfernt wurde, ist es ratsam, hier nur mit Seilhilfe abzusteigen. Ein Aufstieg im unteren Bereich dürfte aufgrund der feuchten und rutschigen Felsen wohl kaum mehr möglich sein. Der rechte Raum, zu dem man vom Schachtboden noch einige Meter hinunter absteigt, enthält besonders viele, wunderschöne Sinterstrukturen. Dort konnten wir auch zwei tief schlafende Fledermäuse vorfinden. Die Fledermäuse gehen nun in die Winterruhe und sollten keinesfalls gestört werden, da sie draußen bald keine Nahrung mehr finden würden.